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Früher Kälteeinbruch löst tierische Grippewelle aus
München (ots) - Der frühe Kälteeinbruch in diesem "goldenen Oktober" hat eine Grippewelle bei Haustieren ausgelöst. Wie die Haustierexpertin der Tierhilfswerke, Marion Nemitz, am Donnerstag mitteilte, sind in erster Linie Katzen betroffen. "Besonders Katzen, die nachts streunen, sind gefährdet. Der Wechsel von kalter Luft im Freien zur warmen Heizungsluft macht ihnen zu schaffen", so die Tierhilfswerk-Expertin.
Erkennungszeichen für erkrankte Tiere sind immer lustloses Herumliegen, Nahrungsverweigerung, tränende oder entzündete Augen, Husten und Schnupfen. Durchzug ist die größte Gefahr für Haustiere. Besonders bei Katzen sollte darauf geachtet werden, daß sie nicht auf der zugigen Fensterbank oder unter einem gekippten Fenster liegen. Wenn in den nächsten Tagen und Wochen auch noch das herbstliche "Schmuddelwetter" einsetzt, sollten Tierhalter bei Katzen und auch bei Hunden darauf achten, daß sie nach einem Spaziergang im Freien immer mit einem Handtuch abgerubbelt werden. "Mäntelchen" für Hunde sind normalerweise überflüssig. Nur bei Tieren mit einem Bandscheibenschaden können sie unter Umständen hilfreich sein. Um die Abwehrkräfte von Haustieren zu stärken, können homöopathische Tropfen in geringen Mengen unter das Futter gemischt werden. Verzichten sollte man auf menschliche Medikamente. Sie können für Tiere tödlich sein. Ein Hinweis zum Schluß: Grippeviren können von Mensch zum Tier und umgekehrt sowie von Tier zu Tier übertragen werden. In Grippezeiten also auf allzuviel Kuscheln mit den Haustieren verzichten - auch wenn es schwerfällt. ots Originaltext: Deutsches Tierhilfswerk e.V. |
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